Ecuador
Galapagos

Galapagos

Die Galapagos Inseln gehören zu Ecuador liegen 1000 km westlich vom Kernland mitten im Pazifik und sind vulkanischen Ursprungs. Die Inselgruppe besteht aus 14 größeren Inseln und weit über 100 kleineren Inseln, darunter die Taucherparadiese Darwin und Wolf. 5 Inseln sind besiedelt, wobei ein Großteil der insgesamt 30.000 Einwohner von Galapagos auf Santa Cruz leben.

Nach der Entdeckung durch die Spanier im 16 Jahrhundert wurden die Inseln nach den dort vorkommenden Riesenschildkröten im 19 Jahrhundert Galapagos Inseln genannt. Die Galapagos wurden insbesondere durch Charles Darwin bekannt, der dort eine Reihe von Anstößen für seine Evolutionstheorie fand.

Die außerordentliche Landschaft und Artenvielfalt auf den Inseln, sowie die Unterwasserwelt gehören seit 1978 zum Weltnaturerbe der UNESCO und werden von der Nationalparkverwaltung streng geschützt.

Da der Tourismus die größte Einnahmequelle der Galapagos Inseln ist, führt dies auch zu Problemen. Aufgrund des Einschreitens der UNESCO werden die Touristenströme inzwischen sehr stark kontrolliert und gelenkt. Seit 2009 wurde hierfür ein neues Kontrollsystem eingeführt: die sogenannte INGALA Transit Kontrollkarte. Hiermit soll dem illegale Zustrom von Einheimischen und Ausländern Einhalt geboten werden.